80-Bus Journal |
Mai 1983 · Ausgabe 5 |
Bei dem Mini-Programm Greyplot handelt es sich um eine gekürzte Version
dessen, was ich zur Zeit weiterentwickeln möchte. Benutzt werden soll
dieses Programm in einer Drucker-Ansteuerung, die es erlaubt mit einem
normalen Matrix-Drucker und der Grafik-Option waagerecht und
horizontal, vorwärts und rückwärts Schrift zu drucken. Dabei soll die
Schrifthöhe und die Schriftbreite variabel bleiben. Kurzum, alle
Faktoren sollen veränderlich und vom Benutzer definierbar sein. Nun,
das Programm soll überall da Einsatz finden, wo z.B. große
Ueberschriften mit besonderen Schrifttypen gebraucht werden, Bedrucken
von Deckblättern für Skripte etc.. Es gibt nun Schrifttypen, die einen
räumlichen Effekt haben. Um diesen Effekt auch mit dem Matrix-Drucker
verwirklichen zu können, kann man sich eines sehr einfachen Tricks
bedienen, der durch das Programm Greyplot in sehr einfacher Weise
Anwendung findet. Vor dem Start sollte man ab der Adresse, die man in
Zeile 120 einsetzt, einen ASCII-String laden. Der Trick ist folgender
und einigen von Ihnen sicherlich schon bekannt: nach dem Ausdruck einer
Zeile (ASCII-String) sendet man zuerst kein LINE-FEED an den Drucker,
sondern erneut einen ASCII-String, der aber diesmal nur noch die
Zeichen enthält, die im Bild dunkler erscheinen sollen. Macht man dies
mit genügend Wiederholungen, kann man bis zu 5 sehr deutliche Grauwerte
erhalten. Dazwischen liegen sehr viele feine Abstufungen.
Experimentieren Sie ein wenig, indem Sie z.B. den ASCII-String
verlängern und/
Weil die Entscheidung zu diesem Punkt sicherlich nicht leicht ist, habe ich dieses Programm geschrieben. Versuchen Sie nun einmal, durch viel Ausprobieren, die richtige (Auf-)Lösung zu finden.
Viel Spass!
Die im Schaltplan (Bild 1) dargestellte Floppycontroler-Schaltung eignet sich für den Betrieb von 8″-Floppylaufwerken. Die Formate können frei programmiert werden. Es lassen sich damit Single Density (SD), Double Density (DD) und sowohl Ein-Kopf- als auch Doppelkopf-Laufwerke (SS bzw DS) betreiben.
Die verfügbaren Treiberroutinen arbeiten mit Interuptsteuerung (NMI und MI) über PIO bei einer Systemtaktfrequenz von 4 MHz und eignen sich für den Betrieb mit dem Betriebssystem CP/M.
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